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Foto: © Astrid Schmidhuber

„Wir sind jederzeit für unsere Rentner da!“ Dafür steht LichtBlick Seniorenhilfe. Jeden Tag klingelt bei dem Verein dutzende Male das Telefon – und jedes Mal sind bedürftige ältere Menschen dran, die sich auch allein fühlen. Das LichtBlick-Team hat ein stets ein offenes Ohr für ihre seelischen Nöte. Ein liebevolles Telefonat bewirkt hier kleine Wunder.

„Viele reden. Wir tun was.“ Eine schlichte Botschaft mit durchschlagender Wirkung. Vor allem in der Corona-Krise, wo die Telefone beim Verein LichtBlick Seniorenhilfe nicht mehr stillstehen, weil täglich ältere Menschen anrufen – einige auch „nur“, um eine Stimme zu hören, weil sie so einsam sind. Mitarbeiter des Ver-eins sind dann stets an allen drei LichtBlick-Standorten (München, Münster, Deggendorf) zu erreichen.

Zu den Anrufern gehört unter anderem Christa M., 75, die aus gesundheitlichen Gründen schon länger nicht persönlich im LichtBlick-Büro vorbeikommen kann – sich aber dennoch bedanken will für die Unterstützung des Vereins. Also schreibt sie einen Brief, in dem steht: „Das Top-Team und die Sponsoren von LichtBlick sind meine Motivation und Inspiration – möge sie der Herrgott alle beschützen auf all ihren Wegen.“

Rund 16.000 Senioren unterstützte der Verein allein in den vergangenen drei Jahren – Tendenz: leider steigend. Seit der Corona-Krise hat sich die Situation noch einmal verschärft. „Seit Start der Pandemie haben wir unent-wegt den Schwächsten unserer Gesellschaft geholfen – mit Lebensmittelpaketen, Mundschutz, Hygieneartikeln und finanziellen Soforthilfen“, sagt LichtBlick-Mit-arbeiterin Sabrina Witte.

Die Hilfe geht weiter, sie muss.

„Einsamkeit ist die neue Armut“, sagt LichtBlick-Mit-arbeiterin Patricia Kokot. Umso wichtiger ist in diesen Zeiten ein offenes Ohr und die Gewissheit, dass am anderen Ende Menschen den Hörer abnehmen, die auch einfach mal zuhören, trösten – und mit denen man gemeinsam nach vorne blicken kann. Voller Zuversicht.

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