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Die Angst vor Altersarmut wächst
Die Rentendebatte in Deutschland wird oft abstrakt geführt. Unsere aktuelle YouGov-Studie zeigt jedoch deutlich: Für viele Menschen ist Altersarmut längst keine theoretische Gefahr mehr – sondern eine reale Zukunftsangst.
Die wichtigsten Ergebnisse der YouGov-Studie
sehen Altersarmut als großes Problem
47 %: sehr großes Problem
41 %: eher großes Problem
Altersarmut wird von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung als ernsthafte gesellschaftliche Herausforderung wahrgenommen.
glauben, dass Altersarmut weiter zunehmen wird
Die Menschen rechnen nicht mit Entspannung – sondern mit einer weiteren Verschärfung der Situation in den kommenden zehn Jahren.
halten mindestens 1.500 € netto Rente für notwendig
Die Mehrheit der Befragten hält die heutigen Renten für nicht ausreichend, um Lebenshaltungskosten im Alter zu decken..
würden keine Hilfe annehmen
Jeder Achte der Befragten würden im Fall von Altersarmut weder staatliche Hilfe noch Unterstützung durch Familie oder Organisationen in Anspruch nehmen.
Scham verhindert Hilfe. Millionen Menschen würden lieber verzichten, als um Unterstützung zu bitten.
sehen den Staat in der Verantwortung
Die Mehrheit der Bevölkerung erwartet politische Lösungen gegen Altersarmut – nicht noch mehr Eigenverantwortung.
lehnen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ab
Das Ergebnis zeigt, dass viele Menschen einer längeren Lebensarbeitszeit kritisch gegenüberstehen und stattdessen an der aktuellen Regelung festhalten möchten
der Frauen sehen Altersarmut als „sehr großes Problem“
Frauen nehmen Altersarmut deutlich alarmierter wahr als Männer.
Auch die persönliche Sorge vor finanziellen Problemen im Alter ist bei Frauen höher ausgeprägt. Die Rentenfrage ist deshalb immer auch eine Frage von Lohngerechtigkeit, Care-Arbeit und gesellschaftlicher Gleichstellung.
„Würde im Alter darf kein Luxus sein.“ – Lydia Staltner, Gründerin Lichtblick Seniorenhilfe