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Nach Jahren der Selbstständigkeit und einer schweren Erkrankung wurde Alfred M. obdachlos. LichtBlick Seniorenhilfe vermittelte ihm eine Wohnung in München und lässt den Rentner wieder positiv in die Zukunft blicken.

Alfred M., geboren 1953 in Amberg in der Oberpflanz, entdeckte bereits im zarten Alter von fünf Jahren seine Berufung: „Technik war meines.“ Nach einer Ausbildung zum Fernsehtechniker verschlug es den ewigen Junggesellen nach München:

„Damals habe ich Fernsehgeräte und Videorekorder für den Bayerischen Rundfunk repariert“

Alfred M.

80, Rentner aus München

erzählt er. Mitte der 80er-Jahre wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit, doch die Auftragslage wurde zunehmend schwieriger: „Die Welt war zu schnell für mich geworden.“

Als ihm im Jahr 2000 die Wohnung gekündigt wurde, fiel er aus seinem geordneten Leben. „Ich war über ein Jahr obdachlos“, so M. Eine Unterkunft für kalte Winternächte fand er damals in einem leeren Kirchenkeller der Diakonie. Diese harte Zeit hat ihre Spuren hinterlassen – auch körperlich. M. litt an einer krankhaften Erweiterung der Bauchaorta. Als das Aneurysma zu platzen drohte, retteten Ärzte sein Leben in einer Not-OP. Sechs Wochen lag er im Koma. Aus dem Krankenhaus entlassen, kam er in einer betreuten Pflege- und Wohneinrichtung unter. Doch hier fühlte er sich nicht wohl. Zufällig sieht er einen Fernsehbericht über LichtBlick. „Ich habe gedacht: ‚Die könnten mir vielleicht helfen‘.“

Tatsächlich: Der Verein vermittelte Alfred M. eine neue Wohnung und unterstützt ihn mit weiteren Leistungen wie Lebensmittelgutscheinen. Alfred M. ist sich heute sicher: „Das war eine göttliche Fügung.“

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