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Altersarmut bedeutet Verzweiflung, Einsamkeit, Scham. Für uns bedeutet sie: Wir müssen etwas tun! Damit unsere Rentner in Würde altern können.

Foto: © Karin Weber

LichtBlick-Seniorin Roswitha S. ist ein ‚Gesicht‘ unserer Kampagne „#altersarmutist“, denn sie ist selbst betroffen.

Die Rentnerin mit der zarten Figur weiß sehr gut, wie es sich anfühlt, wenn die viel zu kleine Rente einfach nicht zum Leben reicht. Um irgendwie über die Runden zu kommen, sucht sie als letzten Ausweg aus ihrer Not in Mülleimern nach Leergut.

Altersarmut = nicht immer sichtbar

In dieser Notsituation ist sie keineswegs ein Einzelfall: Insgesamt leben rund 3,4 Millionen Senioren in Deutschland an der Armutsgrenze. Doch anstatt um Hilfe zu bitten, schämen sich viele Rentner für ihre Armut.

Sie verzichten auf eine warme Mahlzeit oder wärmende Kleidung, verstecken ihre Not und ziehen sich aus Angst vor sozialer Stigmatisierung immer weiter aus der Gesellschaft zurück.

Doch Altersarmut ist nicht etwa ein privates Problem oder das Ergebnis persönlichen Versagens. Im Gegenteil, Altersarmut kann ausnahmslos jeden treffen.

Die Entscheidung, die eigenen Kinder selbst groß zu ziehen, ein unvorhergesehener Jobverlust, schwere Krankheit oder Schicksalsschläge – Gründe für Altersarmut gibt es viele, Auswege nur wenige.

Foto: © Karin Weber

So entschlossen wie engagiert gegen Altersarmut – Patricia Kokot, LichtBlick Mitarbeiterin in München

Altersarmut = unsere Verantwortung

Als Verein wollen wir mit gebündelte Kräften Not im Alter abwenden – lebenslang. Das geht durch finanzielle Soforthilfe: für dringend benötigte Dinge, Lebensmittel, eine Patenschaft, einen Haarschnitt oder einen Ausflug, der unsere Rentner zumindest für wenige Stunden aus der Einsamkeit. 

Deshalb sind wir auf Ihre Spende und Unterstützung angewiesen – heute mehr denn je. Denn die Armut im Alter nimmt zu.

Unsere Senioren haben, auch wenn sie heute arm sind, das Land mit aufgebaut, in dem wir leben. Für sie wollen wir etwas erreichen – im Alltag, bei Ämtern, in der Gesetzgebung und gesellschaftlich. Daran arbeiten wir jeden Tag. Dafür brauchen wir ehrenamtliches Engagement!

Um mehr Menschen zu überzeugen, haben wir eine Kampagne entwickelt. Mit neuen Farben, authentischen Bildern und klaren Botschaften werben wir für unser Anliegen. Es sind unsere Senioren, Mitarbeiter und auch Förderer, die der Kampagne ihr Gesicht ‚leihen‘. So steht hinter LichtBlick z.B. auch Georg Anastasiadis – Chefredakteur des Münchner Merkur.

Foto: © Karin Weber

Georg Anastasiadis zeigt eine klare Haltung zum Thema Altersarmut. 
„Den Verein LichtBlick und den Münchner Merkur verbindet das Mitgefühl für Menschen in Not. Für Mitbürger, die es in unserem reichen Bayern nicht auf die Sonnenseite des Lebens geschafft haben. Ich bin froh, in Lydia Staltner eine so couragierte Macherin gefunden zu haben, die gemeinsam mit den Lesern unserer Zeitung vielen armen Senioren eine neue Perspektive gibt.“ Georg Anastasiadis

Chefredakteur, Münchner Merkur

Leuchttürme gesucht

Wir sind LichtBlick: Fürsprecher mit Herz und Verstand. Wir alle wollen alten Menschen das Gefühl geben, dass ihre Lebensleistung zählt, dass sie etwas wert sind. Deshalb schenken wir ihnen so viel Wärme, Licht und Wertschätzung wie wir können. Seit 15 Jahren. Und sind froh, dabei engagierte Spender, Sponsoren und Partner an unserer Seite zu haben. 

Es dürfen aber gerne noch mehr werden! Werden auch Sie ein Leuchtturm, der Hoffnung aussendet! Denn nur gemeinsam können wir den Alltag bedürftiger Rentner in Deutschland lichter und freundlicher machen.

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Ganz persönlich helfen wir Senioren, deren Mittel für ein Leben in Würde und gesellschaftliche Teilhabe nicht ausreichen. LichtBlick hat dafür unterschiedliche Projekte entwickelt.

 

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